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title: "Siebengebirge - Geowanderung: Hölle"
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description: "Die große Hölle, ein Gebiet zwischen Nachtigallental und Wintermühlenhof, wird von einem Wanderweg durchzogen, der früher zur Abfuhr von Gesteinen diente. Heute bildet dieser Weg einen bis zu 20 Meter tiefen Einschnitt in das Tuffgestein, ein sogenannter Höllentuff, und entstand wahrscheinlich durch eine größere Spalte im Gestein, die ausgewaschen und durch Nutzung immer tiefer in das Gestein eingetreten wurde. Diese Tuffschicht hat im zentralen Siebengebirge eine Mächtigkeit von bis zu 100 Metern und stellt eine Besonderheit dar. Im Nachtigallental lagern die Tuffe, wahrscheinlich nahe einer früheren Auswurfstelle, unmittelbar auf dem devonischen Grundgebirge. Das Siebengebirge war damals von dicken, noch wenig verfestigten Schichten aus Ablagerungen unterschiedlicher Vulkanausbrüche bedeckt. Bei heftigen Regengüssen entstanden Schlammströme, die sich hangwärts auf die tertiären Sande und Kiese wälzten. Dabei nahmen sie weitere Gesteinsbrocken aus dem Untergrund auf. Im Laufe der Zeit verfestigten sich die Schlammströme zum Höllentuff, einem lockeren Gestein, das im Nachtigallental zu sehen ist. Dieser Tuff war kommerziell nicht verwertbar, im Gegensatz zum hellen, quarztrachytischen Normaltuff, wie er z.B. im Gebiet der Ofenkaulen vorkommt, der feiner körnig ist."
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breadcrumb: "Root > VISIT BONN REGION > Special > Destination.Data Details > Tour"
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Siebengebirge - Geowanderung: Hölle
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- 3,80 km lang
- Schwierigkeit: leicht
- Kondition: sehr leicht
- regionaler Wanderweg

Weinlager-Nachtigallental

Willi-Ostermann-Denkmal

Nachtigallental-Ausgang

Schloss-Drachenburg

Wanderweg-Hölle

Drache-Hölle

- 1:05 h
- 3,80 km
- 131 m
- 131 m
- 62 m
- 192 m
- 130 m
- 
- Start: Talstation der Drachenfelsbahn
- Ziel: Talstation der Drachenfelsbahn

Als Aufgang zum Drachenfels hat das Nachtigallental eine besondere Bedeutung. Neben dem Eselsweg und Kutschenweg, dient das Tal zum romantischen Wander-Aufstieg zum Drachenfels.

Die große Hölle, ein Gebiet zwischen Nachtigallental und Wintermühlenhof, wird von einem Wanderweg durchzogen, der früher zur Abfuhr von Gesteinen diente. Heute bildet dieser Weg einen bis zu 20 Meter tiefen Einschnitt in das Tuffgestein, ein sogenannter Höllentuff, und entstand wahrscheinlich durch eine größere Spalte im Gestein, die ausgewaschen und durch Nutzung immer tiefer in das Gestein eingetreten wurde. Diese Tuffschicht hat im zentralen Siebengebirge eine Mächtigkeit von bis zu 100 Metern und stellt eine Besonderheit dar. Im Nachtigallental lagern die Tuffe, wahrscheinlich nahe einer früheren Auswurfstelle, unmittelbar auf dem devonischen Grundgebirge. Das Siebengebirge war damals von dicken, noch wenig verfestigten Schichten aus Ablagerungen unterschiedlicher Vulkanausbrüche bedeckt. Bei heftigen Regengüssen entstanden Schlammströme, die sich hangwärts auf die tertiären Sande und Kiese wälzten. Dabei nahmen sie weitere Gesteinsbrocken aus dem Untergrund auf. Im Laufe der Zeit verfestigten sich die Schlammströme zum Höllentuff, einem lockeren Gestein, das im Nachtigallental zu sehen ist. Dieser Tuff war kommerziell nicht verwertbar, im Gegensatz zum hellen, quarztrachytischen Normaltuff, wie er z.B. im Gebiet der Ofenkaulen vorkommt, der feiner körnig ist.

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Gut zu wissen
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Beste Jahreszeit

geeignet

wetterabhängig

- Jan
- Feb
- Mär
- Apr
- Mai
- Jun
- Jul
- Aug
- Sep
- Okt
- Nov
- Dez

Wegbeschreibung

Wir starten unsere Wanderung an der Talstation der Drachenfelsbahn und folgen der Winzerstraße in Richtung Nachtigallental. Dort gehen wir am Eingang zum Nachtigallental nach links in die Hölle.

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Toureigenschaften

- Kulturell interessant

Anreise &amp; Parken

**Anfahrt**A3 Abfahrt Siebengebirge, dann bis Königswinter-Zentrum (am Rhein) und Beschilderung "Drachenfels" folgen; A59 und B42 Abfahrt Rhöndorf: Beschilderung "Drachenfels" folgen

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**Parken**Parkplätze in der Altstadt von Königswinter, Drachenbrücke und Palastweiher

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**Öffentliche Verkehrsmittel**DB RE8, RB27 bis „Königswinter Hauptbahnhof“ oder Straßenbahnlinie 66 bis „Königswinter Fähre/SEALIFE“, Fußweg ca. 10 Minuten zum Startpunkt, Fahrplanauskunft unter: www.vrsinfo.de

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Weitere Infos / Links

Infostelle: Siebengebirgsmuseum, Kellerstraße 16, 53639 Königswinter-Altstadt, Fon: 02223.3703, www.siebengebirgsmuseum.de

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Literatur

Wanderfibel der Tourismus Siebengebirge GmbH; 6. Auflage 2019; erhältlich in vielen regionalen Buchhandlungen und den Tourist Informationen Königswinter und Unkel

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Autor:in

Tourismus Siebengebirge GmbH

Organisation

Rhein-Sieg Tourismus

Lizenz (Stammdaten)

Unser Tipp

Schloss Drachenburg, Nibelungenhalle, Willi-Ostermann-Denkmal, Dechendenkmal mit Blick auf Schloss Drachenburg, Tuffsteinhöhlen am Wanderweg, Zahnradbahn zum Drachenfels

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Karte

Wanderkarte Naturpark Siebengebirge, Maßstab 1:25.000; mr-kartographie

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- Sehenswertes
    
    
    - Museum/Ausstellung
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
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    - Museum/Ausstellung
- Touren
    
    10,56 km
    
    
    - regionaler Wanderweg
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    6,33 km
    
    
    - regionaler Wanderweg
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    9,51 km
    
    
    - regionaler Wanderweg

Kontaktdaten

Winzerstraße

53639 Königswinter

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